Folge 92: 5 hart-ehrliche Tipps, um nebenberuflich ins Online Business zu starten

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In einer idealen Welt könntest du sofort in dein Online-Business starten und du hättest Garantie, dass es funktioniert. Leider leben wir in keiner idealen (perfekten) Welt und daher musst du dein Herzens-Business meist nebenberuflich starten. Das bringt ganz besondere Herausforderungen mit sich. Persönlich habe ich zwei Online Standbeine parallel zu anderen Beschäftigungen aufgebaut und kann dir einiges darüber erzählen. Vor allem aber ist es mir wichtig, dass du in dieser Folge die ungeschminkte Wahrheit darüber erfährst, wie du es schaffst, nebenberuflich ins Online Business zu starten.

Erfahre in dieser Folge:

Brutal ehrliche Dinge über den Start ins Online Business, die dir nur die wenigsten Coaches und Experten sagen

Fehler die du auf jeden Fall vermeiden solltest

Wie du den Übergang ins Vollzeit Business handelst

Wie du es schaffst nebenberuflich dein Online Business zu starten

Wäre es nicht schön, wenn du dein Business nebenberuflich startest, du monatlich immer mehr Kunden und Aufträge generierst und dann irgendwann seelenruhig entscheidest: „Super, jetzt kann ich mich ganz beruhigt Vollzeit-Selbstständig machen, denn ich habe Garantie, dass der Rubel rollt!“ Ähm Ja! Schöner Traum. Dass es nicht ganz so einfach ist, wirst du dir schon selber denken. Wenn nicht, dann Sorry, habe ich gerade eine deine Illusion zerstört, aber dann ist es umso wichtiger, dass diese Folge hörst oder den Text dazu liest. Es gibt nur wenige Menschen, die dir so brutal ehrliche Insights geben, wie ich in diesem Text. Ein Business nebenberuflich zu starten bringt ganz besondere Herausforderungen mit sich.

Disclaimer: Vieles davon sind meine eigenen Erfahrungen. Es heißt nicht, dass es für dich auch so sein muss.

Tipp 1: Mach dir bewusst, wie viel Zeit du für dein Business tatsächlich hast

Hast du momentan Zeit zur Verfügung? Dann schau ganz genau, wie viel das ist. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass das meiste viel länger dauert als wir anfangs glauben. Gerade als Perfektionistin tendierst du dazu, den zeitlichen Aufwand zu unterschätzen. “Das mach ich noch schnell!” Aus dem ‘schnell machen’ sind dann 2 Stunden geworden und du gehst wieder erst nach Mitternacht ins Bett. Viele versuchen, das Business einfach on top of allen täglichen Verpflichtungen, die sie so haben, noch ein Business zu gründen. Das geht nicht lange gut. So landest du noch im Burnout, bevor du richtig los gestartet bist.

Was mir geholfen hat: 
Ich habe keine Überstunden mehr gemacht und nicht mehr all meine Energie (dazu gleich mehr in Punkt 2) in meinen Job gelegt, denn ich hatte einen ganz klaren Fokus. Das war meine Selbstständigkeit und für die habe ich mir Zeit geschaffen!
Das galt nicht nur für meinen 9to5, sondern ich habe auch in meinem privaten Umfeld aufgeräumt. Ich habe oft mehrere Podcast-Folgen am Wochenende aufgenommen, z.B. wo ich Ruhe hatte für solche Dinge. Daher konnte ich nicht mehr auf jeder Hochzeit tanzen und wollte ich auch nicht mehr. 

Tipp 2: Achte darauf in einem stabilen emotionalen Zustand zu sein, wenn du deine Nebenberuflichkeit startest

Dieser Punkt knüpft an Tipp 1. Oftmals ist der 9to5 der Grund, warum sich viele Selbstständig machen wollen. Sie finden darin einfach keine Erfüllung mehr oder sind gefangen in einem Hamsterrad. Und genau davon willst du weg. Das ist erstmal nicht schlecht. Du solltest aber 2 Punkte auf jeden Fall beachten. 

Punkt 1:  Meine Erfahrung zeigt, wenn du nicht in der Lage bist in deinem 9to5 die Balance zu halten, dann läufst du auch Gefahr, dir in der Selbstständigkeit ein weiteres Gefängnis oder Hamsterrad zu bauen. Ich habe bereits oft erwähnt, dass der WEG VON Gedanke ein wichtiger Initiator für deine Selbstständigkeit ist, aber langfristig kein guter Antreiber ist. Finde daher erstmal wieder Frieden mit deiner aktuellen Lage. Und dazu kann dir auch der zweite Punkt helfen.

Punkt 2: Ein Business Aufbau kostet Energie. Energie, die du vielleicht aktuell gar nicht hast, denn du bist ausgelaugt von deinem 9to5. Klar, kann und wird es dir Energie geben an den schönen Dingen des Business Aufbau zu basteln. Oft noch die einzige Motivation morgens überhaupt noch aufzustehen. Gerade am Anfang macht es ja Spaß, sich ein  Design zu überlegen, das Logo zu erstellen, sich einzulesen in das ganze Thema, aber wenn du ernsthaft daran interessiert bist ein Business aufzubauen, kommen irgendwann auch härtere Sachen auf dich zu. Du wirst Dinge tun müssen zu denen du noch nicht bereit bist, die dich Überwindung kosten. Du wirst eventuell die ersten Flops einfahren. Oder, um positiv zu bleiben, die ersten Kunden gewinnen, die du ja auch noch irgendwie on top betreuen musst. Das alles kostet zusätzliche Energie. Deswegen gebe ich dir folgenden Rat mit:

Was mir geholfen hat: Ich musste erst meine Balance wieder finden. Lernen, dass mein 9to5 nicht mehr meine Prio 1 ist. Das war anfangs das 1x1 der Persönlichkeitsentwicklung. Dankbar zu sein, mir nicht alles zu Herzen zu nehmen. Nicht denken, dass das Büro anfängt zu brennen, wenn ich eine Stunde früher gehe oder mal nicht da bin. Ich lernte entspannter an die Aufgaben in meinem 9to5 zu gehen und nicht mehr 150 % geben für einen Beruf, der mich nicht erfüllt. Denn ich wollte meine Energie in mein Business stecken.

Tipp 3: Verlier dich nicht im Perfektionismus!

Große Überraschung, dass dieser Punkt in meinem Podcast auftaucht, oder? Gerade wenn du noch in einer Festanstellung bist und jeden Monat das Geld reinfließt, bist du nicht gezwungen, dein Business a, schnell aufzubauen und b, auch unter Umständen unperfekt zu starten. Dann lieber alles super schön machen, dir Zeit lassen, denn es eilt ja nicht. Das Problem: So kommst du meistens nicht wirklich voran und verlierst dich in Details. Du fängst an, Dinge neu zu machen und zu überarbeiten, noch bevor du getestet hast ob sie funktionieren.

Mein Tipp dazu: Ohje, ein wenig weiß du ja von meiner Geschichte, Ich würde dir sagen, dass ich genau das berücksichtigt habe, aber ich musst den harten Weg gehen. Ich musste Geld in Fortbildungen investieren, von denen ich nicht profitiert habe, weil ich am Ende nie gezwungen war, wirklich umzusetzen. Und auch, um ganz ehrlich zu sein, auch einfach nicht bereit war um umzusetzen. Nimm du daher mein Learning und meine Motivations-Ansprache. Gehr raus, Sammle Erfahrungen solange du noch eine sicher Einnahmequelle hast. 

Tipp 4: Hol dir Unterstützung

Auch dieser Punkt knüpft genau da an. Und das, was ich zu wenig getan habe. Ich habe immer dann Fortschritte gemacht, wenn ich mir eine 1:1 Unterstützung  an die Hand geholt habe. Es ist einfach tricky. Zum einen willst du ja rausgehen und dein Business richtig groß machen und zum anderen sind da diese Zweifel. Und da du in deinem Beruf ja noch die Einnahmequelle hast, ist es leicht, in die Komfortzone zurückzufallen. Daher ist es gut, wenn du jemanden hast, der dich motiviert und pusht.

Was dieser Punkt noch beinhaltet. Meistens, wenn du nebenberuflich startest, hast du Geld zur Verfügung. z,B. Gäbe es meinen Podcast wohl nicht, wenn ich damals alles hätte alleine aufsetzen müssen. Ich hatte gar nicht die Zeit und die Muse mich einzudenken. Daher hab ich mich da unterstützen lassen und alles professionell aufsetzen lassen. Was wichtig ist, aber was hier zu weit führt. Es gibt Dinge, die kannst du auslagern und Dinge, die solltest du einfach wirklich selber lernen, wie sie funktionieren. Aber das ist ein anderes Thema.

Tipp 5: Die Übergangsphase handeln

Meine Erfahrung ist leider, dass es keine wirkliche Übergangsphase gibt. 

Ich habe versucht zwischen meine damaligen Projekten mich immer wieder auf das Business zu konzentrieren, aber meist war ich da so ausgelaugt, dass ich gar nicht wirklich durchziehen konnte. Dann habe ich versucht nebenbei Kunden zu akquirieren und nach und nach mehr zu machen. Auch das ging bei mir nach hinten los. Nämlich dass ich am Ende meine Kunden sogar out-phasen musste, weil ich sonst meine Projektarbeit nicht mehr geschafft hätte. Nun könnte man sagen ich hätte auch das Projekt schmeißen können und stattdessen meine Kunde weiterbetreuen. Ja, hätte ich auch, aber mit meiner Projektarbeit war ich auch Freelancer und ich wollte das Team nicht im Stich lassen. Nach den Projekten bin ich dann wieder von vorne und Vollzeit gestartet. Nachdem ich die ersten Kunden akquiriert hatte, war erst mal eine laaaange Flaute angesagt, die emotional bedingt war bei mir. Ich hatte also alles andere als einen smoothen Übergang. 

Und um ganz ehrlich zu sein. Ich habe erst die Kombination aus "zurück in die Projekte. Never ever! und reale Existenzängste ala wie bezahl ich nun meine Miete, gebraucht, um endlich ALL IN zu gehen. Und ehrlich gesagt, ich kenne niemanden bisher, der nicht doch Druck verspürt hätte. Es gehört dazu und ist der nötige Ansporn. 
Kurz: Irgendwann musst du springen. Mein Tipp. Schau, dass du Rücklagen für mindestens 6 bis 12 Monate hast und spring dann rein! 

Ich hoffe dir hat die Folge gefallen, wenn ja lass mir doch gerne einen Kommentar da oder teile deine Erfahrungen damit.


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